Entstehung

Der Event wird durch den Verein „Weisses Dinner Sankt Gallen“ durchgeführt. Das Organisationskomitee besteht in der Leitung aus zwei Frauen, welche mit vollem Herzblut hinter der Umsetzung eines Weissen Dinners in St. Gallen stehen.

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v.l.n.r. Lara Baldegger, Melanie Stübi

Als Dîner en blanc bezeichnet man auf Privatinitiative beruhende, über Netzwerke von Freunden und Bekannten organisierte Massenpicknicks weiß gekleideter Menschen an prominenten städtischen Orten. Ausgangspunkt des Phänomens war Paris. Mittlerweile gibt es gleichartige Veranstaltungen weltweit auf allen Kontinenten. Als Ursprung der Veranstaltung wird der Sommer 1988 genannt, als ein gewisser Francois Pasquier seine überfüllte private Gartenparty spontan in den nahegelegenen Bois de Boulogne verlegt haben soll.

In der Folge verabredete man sich jeden Juni zu einem gemeinsamen, polizeilich nicht angemeldeten Picknick an einem öffentlichen aber bis zuletzt geheim gehaltenen Ort in Paris. Verpflichtend für alle Teilnehmer ist vollständig weiße Kleidung von Kopf bis Fuß. Selbst mitgebrachte Tische und Stühle werden zu langen Tafeln zusammengestellt, alle Teilnehmer bringen ein dreigängiges kaltes Menu und Getränke mit. Hier entstand auch das „Ritual“ der wehenden weissen Tücher. Diese wurde damals als Weisse Fahne gegen die Polizei erhoben, da es sich beim Dîner en blanc in Paris um einen nicht bewilligten Anlass handelte.

Quelle: http://de.wikipedia.org